Beinwell (Symphytum officinale)

Alternative Bezeichungen

Beinheil, Hasenbrot, Speckwurz, Eselsohr, Comfrey Weißwurz

Beschreibung

Der Beinwell wächst hoch bis über einen Meter. Seine Blüten sind meist lila, bläulich, aber auch weiß oder gelb und in Form von ca. 1,5cm langen Glöckchen. Die Blätter sind länglihc, spitz zulaufend, wie auch der Stängel recht auffällig rau behaart. Die Unterseite der Blätter hat auffällige grobe Adern.

Standort

Beinwell wächst auf feuchten Wiesen und an Flussufern. Es liebt Humus- und Lehmböden. Auf trockeneren Standorten sind die Wurzeln nicht so schmackhaft.

Ernteempfehlung

Der Beinwell fällt durch die Größe und dichten Wuchs leicht auf. Auch die Blüten sind besonders charakteristsich in Form und Wuchs. Unterarten mit anderen Blütenfarben kann man alle essen. 

Wirkung

Früher galt Beinwell als Mittel zur Wundenheilung. Auch heute wird er noch als Mittelin Salben und Umschlägen geschätzt. Sein Wirkstoff (Allantoin) hlft bei chronischen Entzündungen, Prellungen aber auch Schuppenflechte. Beinwell enthält auch Vitamin B12, was lange Zeit nur in tierischen Lebensmitteln bekannt war, wodurch auch in der vegetarischen Ernährung der Beinwell einen besonderen Stellenwert haben sollte. 

Verwendung in der Wildkräuterküche

Es können prinzipiell alle Teile der Planze genossen werden. Blätter (wie immer sind die jungen die besseren) und Stngel sind durch die grobe Behaarung roh nur eingeschränkt nutzbar. Blüten kann man auch roh essen. Der Geschmack der Wurzen ist besonders gut. 

Rezepte mit Beinwell

Beinwellspinat
Beinwell Cordon Bleu


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