GänseblümchenGänseblümchenBellis perennis von Johann Georg Sturm

Gänseblümchen (Bellis Perennis)

Alternative Bezeichungen

Maßliebchen, Tausendschön, Monatsröserl, Margritli (CH, kleine Margerite)

Beschreibung

Bätter: stumpf oval, behaart, max 3cm lang, in am Boden anliegenden Rosetten wachsend.
Blüten: einzeln am blattlosen Stengel, zahllose weisse feine Blütenblätter, innen gelbe Röhrenblüten.

Standort

Auf fast allen gemähten Flächen, wie Gärten, Parks, Wiesen usw. Eine der häufigsten und bekanntesten Blumen Europas.

Ernteempfehlung

Keine Verwechslungsgefahr. Achten Sie auf unbeschmutzte Pflückstellen. Es können die jungen Blätter aus dem Inneren der Rosette, die Blüten und auch die Blütenknospen geerntet und verarbeitet werden. Dadurch bietet das Gänseblümchen ein fast ganzjährig, überall verfügbares Wildkraut.
Es kann fast ganzjährig geerntet werden.

Wirkung

Das Gänseblümchen enthält zahlreiche Wirkstoffe und gilt als altes Heilmittel. Die traditionellen Indikationen sind: Hauterkrankungen, schmerzhafte oder ausbleibende Regelblutung, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle und Schlaflosigkeit. Durch die enthaltenen Saponine, die schleimlösend und entzündungshemmend wirken, gilt das Gänseblümchen auch als gutes Hustenmittel.

Verwendung in der Wildkräuterküche

Viele Verwendungsmöglichkeiten. Die jungen Blätter für fast alle Wildkräutergerichte und Salate. Die Knospen können als Kapern eingelegt werden. Ihr Geschmack ist beinahe nussartig. Die offenen Blüten bieten auch optisch eine Bereicherung für alle Gerichte. Ihr Geschmack ist etwas bitter, weshalb sie sich vor allem für Salate eignen.
Gut geeignet sind Gänseblümchenblüten auch für Tees, durch ihr Wirkungsspektrum vor allem auch für Hustentees

Rezepte mit Gänseblümchen

Wildkrautkapern


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