Gänsefingerkraut (Potentilla anserina)

Das Gänsefingerkraut ist eines der wenigen Kräuter bei denen der Schwerpunkt der Anwendung eher im Heilbereich liegt. Der Geschmack ist eher neutral. Dadurch wird das Gänsefingerkraut als Beigabe zu Wildkräutermischungen gegeben. Also für Smoothies, Pestos, Salate und Suppen.

Alternative Bezeichungen

Anserine, Gänsewiß, Grensel, Silberkraut, Säulkraut, Krampfkraut

Beschreibung

Das Gänsefingerkraut ist durch die aussergewöhnliche Blattform leicht zu erkennen. Es ist eine ausdauernde nicht sehr hoch wachsende Pflanze, die sich über Ausläufer und Rhizome rasch verbreitet. Die Blätter sind 7 bis 21-zählig, gezackt, an der Oberseite wenig, an der Unterseite silbrig, weich und fein behaart.

Die Blüten erscheinen ab Mai einzeln an Stängeln, sind gelb und nicht größer als ca. 2cm im Durchmesser.

Standort

Feuchte Standorte. An Teichen, und Bächen aber auch am Wegrand.

Ernteempfehlung

Wirkung

Die Heilwirkung des Gänsefingerkrauts ist auch wissenschaftlich belegt. So ist es als Arzneipflanze für Durchfallerkrankungen anerkannt. Gänsefingerkraut gilt aber auch als starkes Mittel gegen Krämpfe während der Menstruation sowie als gutes Mittel für Kinder mit Darmkoliken. Auch für Muskelkrämpfe soll Gänsefigerkraut helfen. Der Name "Krampfkraut" deutet ebenfalls auf diese Verwendung hin. 

Verwendung in der Wildkräuterküche

Der neutrale Geschmack erlaubt eine Verwendung in allen Wildkräutermischungen. So kommt man in den Genuß der gesundheitsfördernden Wirkung. Verwenden Sie Gänsefingerkraut für alle Reepte in denen Wildkräutermischungen verwendet werden. 

Rezepte mit Gänsefingerkraut



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