Blatt einer Schafgarbe

Schafgarbe (Achillea millefolium)

Alternative Bezeichungen

Gemeine Schafgarbe, Achilleskraut, Blutstillkraut, Gänsezungen, Grützblume, Kachel, Zangeblume, Feldgarbenkraut, Grundheil, Wiesenschafgarbe, Achillenkraut, Bauchwehkraut, Wilder Bienenpfeffer, Bolick, Dusendblad, Edelgarb, Fasankraut, Feldgarbe, Gachelkraut, Garb, Garbe, Garbenkraut, Kerbel

Beschreibung

Die markanten Blätter sind länglich und gefiedert. Die unteren Blätter sitzen auf einem Stiel, die oberen direkt am Stängel.
Die Blüten sind meist weiss, selten etwas ins Rosa gehend. Es bilden sich Dolden mit vielen winzigen Blüten. Außen besitzt die Schafgarbe 4-6 Blütenblätter, in der Mitte etwas dunklere Röhrenblüten.

Standort

Wiesen, Weiden, Wegränder. Gerne sonnig. Im ganzen deutschsprachigen Raum vertreten. Sie wächst auf düngerreichen Standorten und gilt als Pionierpflanze.

Ernteempfehlung

Es können alle oberirdischen Pflanzenteile verwertet werden, wobei bevorzugt die jungen Blätter geerntet werden. Die Stängel sind etwas hart.

Wirkung

Die Schafgarbe gehört zu den klassischen Heilkräutern. Es gibt zahlreiche belegte Wirkungsweisen, die allerdings durch die vielen verschiedenen Arten und den sehr wechselnden Wirkstoffgehalt schlecht zu quantifizieren ist.
Die Schafgarbe ist antibakteriell, gallenflussanregend und krampflösend. Es wird gerne bei Völlegefühl, Menstruationskrämpfen, Blasen- und Nierenerkrankungen, Entzündungen usw. eingesetzt.

Verwendung in der Wildkräuterküche

Die Schafgarbe wird in kleineren Mengen allen möglichen Wildkrautgerichten beigegeben. Der Geschmack ist würzig, nussig, bei jungen Pflanzenteilen kaum bitter.

Rezepte mit Schafgarbe



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