TaubnesselTaubnesselTaubnesselTaubnessel

Taubnessel (Lamium album)

Alternative Bezeichungen

Bienensaug, Kuckucksnessel, Sugerli, Saugnessel, tote Nessel, Wurmnessel, Blumennessel

Beschreibung

Die weiße Taubnessel ähnelt der Brennnessel stark. Es ist schwer sie vor der Blüte davon zu unterscheiden. Etwas kleinere Wuchsform und Blätter, bzw. etwas rundlicher gezackte Blätter haben andere Arten wie die gefleckte Taubnessel oder die purpurrote Taubnessel.

Standort

Halbschatten, feuchte und düngerreiche Standorte. Vor allem im Wald und am Waldrand, aber auch in Gärten als "Unkraut"

Ernteempfehlung

Im Frühjahr kann die ganze Pflanze geerntet werden, später in Jahr sollte man die oberen jungen Triebe bevorzugen.

Wirkung

Die Taubnessel ist eine alte Heilpflanze, die als Heilkraut jedoch an Bedeutung eingebüßt hat. Bei den alten Überlieferungen dürfte es sich vorrangig um Wirkungen der weißen Taubnessel handeln, teilweise ist aber auch das nicht gesichert. Die beste Wirkung sollen aber die Blüten der weißen Taubnessel aufweisen, die leider bei uns seltener als andere Arten zu finden ist.
In der Wildkräuterküche können alle Arten gleich verwendet werden. Eventuell schmeckt die weiße Taubnessel etwas milder und ein wenig zitronig, im Vergleich zu seinen roten Verwandten, aber der Geschmack ist doch so ähnlich, dass eine Unterscheidung in Rezepten nicht notwenig ist.

Verwendung in der Wildkräuterküche

Die Taubnessel bereichert die Wildkräuterküche ungemein, weil es fast ganzjährig und überall verfügbar ist, schön anzusehen ist und jedem Gericht seine besondere Geschmacksnote verleiht.
Selbst als alleinstehendes Gericht (gedünstete Taubnesseln) kann die Taubnessel genützt werden.

Rezepte mit Taubnessel

Gedünstete Taubnesseln


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