Veilchen (Viola sp.)

Alternative Bezeichungen

Viola,

Beschreibung

Die Veilchen breiten sich in Polstern am Boden aus. Es handelt sich um eine ganze Pflanzengattung. Gemeinsam sind fast allen Arten die herzförmigen Blätter. Zu ihnen gehören auch die Stiefmütterchen, die man prinzipiell auch essen kann. In der Natur wachsende Veilchen sind meist blau/violett, selten weiss oder gelb.

Standort

Vor allem in Wäldern und Waldlichtungen. Hier bedecken manchmal riesige Kolonien oder ganze Polster grosse Gebiete. In Wiesen eher einzeln.

Ernteempfehlung

Man kann sowohl die jungen Blätter als auch die Blüten verzehren. Die Blattstengel sind etwas hart und "zäh" und sollten deshalb entfernt werden.

Wirkung

Die Veilchen sind heute keine klassischen Heilkräuter mehr. Trotzdem werden Veilchen einige Wirkungen nachgesagt, die jedoch fast alle Wildkräutern aufweisen können. (Schleimlösend, beruhigend, schmerzstillend usw.)

Verwendung in der Wildkräuterküche

Die Blüten werden gerne als Verzierung verwendet. Die vielen verschiedenen Veilchenarten haben teils sehr unterschiedliche Aromen. Auch der Duft ist kann von sehr intensiv bis zu kaum duftend gehen. Dunkle, sehr stark duftende Pflanzen sind am besten für den blauen Veilchentee geeignet.
Die Blätter kann man roh und gekocht essen.
Im originalen "Birne-Helene" Rezept waren auch Veilchen enthalten. Aromatische Arten finden auch bis heute in der Parfumherstellung Verwendung.

Rezepte mit Veilchen



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